Kommunale Berufsfachschule für
biologisch-technische Assistenten
Stadtgraben 54
94315 Straubing
Tel. 09421 23811

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Sippenauer Moor

Unter dem Aspekt des Naturschutzgedankens hat die Regensburgische Botanische Gesellschaft von 1790 das Sippenauer Moor bei Saal an der Donau 1911 erworben. Das Sippenauer Moor ist ein Grundwasser-gespeistes Niedermoor, welches nicht entwässert wurde und, bis auf eine Nutzung als Streuwiese, nicht wie die großen Niedermoore Bayerns (das Donaumoos, das Erdinger Moos und das Dachauer Moos) kultiviert wurde. So konnte die besondere Flora und Fauna dieses Gebietes weitestgehend erhalten bleiben. 1939 wurde es zum Naturschutzgebiet erklärt und  ist zudem FFH-Gebiet.

 

Eine Besonderheit im Sippenauer Moor ist das Schwefelhaltige Wasser mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von nur ca. 10°C, welches  von etwa zwanzig schwefelhaltigen Quellen an die Oberfläche transportiert wird. Diese Schwefelquellen wurden in der Broschüre "Geotope in Bayern" mit dem Prädikat "besonders wertvoll" ausgezeichnet und zählen somit, wie das Sippenauer Moor selbst auch, zu den 100 wertvollsten Geotopen Bayerns.


Die schwefelwasserstoffhaltigen Quellen werden bevorzugt am Boden mit einem weißen Belag von filamentösen Mikroorganismen bedeckt, die den vorhandenen Schwefelwasserstoff oxidieren. Wie Untersuchungen zeigten, werden diese Biofilme hauptsächlich aus Vertretern der Gattung Thiotrix aufgebaut. Im Rahmen mikrobiologischer Analysen dieser Quellen wurden in der Arbeitsgruppe von Prof. Huber an der Universität Regensburg 2001 erstmals eine neuartige, kälteliebende Lebensgemeinschaft von Archaeen und filamentösen Bakterien der Gattung Thiotrix entdeckt, eingehend studiert und die Ergebnisse publiziert. Diese mikrobielle Gesellschaft wächst in dem Schwefelhaltigen Wasser in einer ganz charakteristischen, makroskopisch sichtbaren Struktur, die morphologisch mit einer „Perlenkette“ vergleichbar ist. Diese mikrobielle Lebensgemeinschaft wird ebenfalls im Umweltanalytikpraktikum eingehend mikroskopisch und mit in situ Fluoreszenzhybridisierungen analysiert.

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